Gert Hager

Oberbürgermeister der Stadt Pforzheim

Ihre Fragen zum Thema Sport.

Ihre Fragen liegen mir sehr am Herzen und es freut mich sehr, dass Sie davon rege Gebrauch machen! Die Initiative Pforzheim hat für den Themenblock Sport insgesamt 12 Fragen von Bürgerinnen und Bürgern gesammelt, die ich in einem Interview ausführlich beantwortet habe. Den ersten Teil dieses Interviews zum Thema Sport können Sie ab sofort auf der Homepage der Initiative abrufen.

Besuche in Würm und in der Oststadt.

Zwei Stadtteilbegehungen der Initiative Pforzheim standen gestern am Nachmittag auf dem Programm. Das erste Mal leider mit nicht so gutem Wetter, was jedoch den Informationsgehalt der Besuche nicht schmälerte.

Stadtteilbegehung in Würm.

Im Stadtteil Würm führte der Stadtteilbesuch beginnend an der Würmtalhalle am Skulpturenweg vorbei, einem großartigen Kunstprojekt, das anlässlich des 750. Gemeindejubiläums von Würm im Jahre 2013 eröffnet wurde. Eine Reihe von Skulpturen sind an diesem Weg an der Würmtalhalle dauerhaft installiert und entstanden ist dieser Skulpturenweg vor allem aus bürgerschaftlicher Initiative heraus.

Das Neubaugebiet Maden-Langenreuth erfreut sich bei Bauherren großer Beliebtheit – bis auf neun Grundstücke sind alle Grundstücke inzwischen bebaut. Die Beliebtheit hat auch dazu geführt, dass eine benachbarte Fläche im Flächennutzungsplan als mögliches weiteres Baugebiet ausgewiesen ist.

Nächste Station war ein im Mischgebiet liegendes Unternehmen der Sanitär- und Heizungsbranche. Hier konnten durch den Unternehmer zwischenzeitlich 25 Arbeitsplätze mit fünf Auszubildenden geschaffen werden.

Stadtteilbegehung in der Oststadt.

Die Oststadt ist flächenmäßig ein sehr großer Stadtteil und hat in den vergangenen Jahren einige wichtige Aufwertungen erhalten, sowohl aus kommunaler, als auch aus privaten Initiativen. Dazu gehört als großes Projekt die mit gemeinnützigen Projektträgern eingerichteten Büros im Postareal, darunter das Familienzentrum Ost und der Tafelladen, der nun in den Posthof gezogen ist. Für das inzwischen aufgelöste Second-Hand-Möbelhaus gibt es inzwischen Pläne des Vereins Miteinanderleben für ein ähnliches Projekt.

Der Besuch führte weiter bis zur Altstädter Kirche vorbei an Straßen und Bereichen, die in den letzten Jahren verkehrsberuhigt wurden und in denen immer mehr Häuser saniert werden, beispielsweise in der Oranierstraße mit Sanierungen der dortigen Mehrfamilienhäusern mit zusätzlich angebauten Balkonen. All diese einzelnen Maßnahmen sorgen für eine deutlich höhere Aufenthaltsqualität in der Oststadt.

Stadtteilbegehung in Huchenfeld.

Unser Höhenstadtteil Huchenfeld zeichnet sich auch insbesondere dadurch aus, eine gesunde, dörfliche Infrastruktur zu pflegen. Dazu gehören Gemeindeeinrichtungen ebenso, wie viele Läden für den täglichen Bedarf und in Huchenfeld seit Jahrzehnten beheimatete Gaststätten.

Durch diese funktionierenden Strukturen ist Huchenfeld auch bei jungen Familien sehr beliebt. Das zeigt sich auch durch die ausgesprochen hohe Nachfrage nach Wohnungen im Baugebiet Binne. Positiv stellte eine Handwerkerfamilie heraus, dass im Gewerbegebiet vor allen Dingen Handwerker aus dem Stadtteil selbst bauen konnten.

Im Vereinsheim des SV Huchenfeld kamen wir dann auch ins Gespräch zu den vielfältigen Aktivitäten der Vereine in Huchenfeld und auch dem Wunsch des SV Huchenfeld nach einem neuen Vereinsheim. Ein sehr aktuelles Gesprächsthema war auch das Thema Sicherheit; Heilbronn und Pforzheim sind nach der amtlichen Statistik des Landes die sichersten Großstädte und großen Kreisstädte in Baden-Württemberg.

Frühjahrsempfang des Bürgervereins Büchle.

Auch wenn das Wetter nicht so recht mitspielen wollte – beim inzwischen traditionellen Frühjahrsempfang des Büchenbronner Bürgervereins Büchle e.V. („Büchenbronn lebt“) lässt sich niemand davon aus der Ruhe bringen. Rund 150 Besucher zogen am heutigen Sonntagvormittag in die Bergdorfhalle. Und damit mehr, als der Verein Mitglieder hat!

Neben den Mitgliedsbeiträgen lebt die schon wenige Jahre nach Gründung höchst erfolgreiche Vereinsarbeit vom Verkauf eines jährlichen Stadtteilkalenders, dessen Bilder aus einem Fotowettbewerb zusammengestellt werden. Dieser Kalender, zu dem Ortsvorsteher Bernhard Schuler in seinem Grußwort ins Publikum fragt, ob es überhaupt noch Haushalte ohne diesen Kalender gäbe, ist für wenig Geld in Verkaufsstellen in Büchenbronn erhältlich und hat schon im ersten Jahr eine enorme Reichweite bekommen.

Das ist umso erfreulicher, weil mit dieser Aktion echtes gesellschaftliches Engagement in Aktion tritt und mit selbst erwirtschaftetem Geld wieder finanziert. Dieses bürgerschaftliche Engagement, wie es zum Beispiel auch der Verein Eule e.V. in Eutingen lebt, ist ein wichtiges Bindemittel der Ortsgemeinschaft.

 

Zweiter Teil des Interviews zum Thema Wirtschaft.

Auf der Homepage der Initiative Pforzheim finden Sie nun den zweiten Teil meines Interviews zum Thema Wirtschaft und Unternehmen in Pforzheim. Dort erläutere ich unter anderem auch nochmal das Ansinnen der Porsche AG bezüglich einer Ansiedlung in Pforzheim.

Zum Interview:

Besuche in Dillweißenstein und Hohenwart.

Zu zwei weiteren Stadtteilbesuchen, die die Initiative Pforzheim organisiert hat, war ich gestern eingeladen. Dieses Mal führten uns die Besuche in die Stadtteile Hohenwart und Dillweißenstein, in denen an den Startpunkten der Begehungen schon eine Reihe von Interessierten warteten.

Besuch in Hohenwart.

Norbert Könne von der Initiative begrüßte uns in Hohenwart und führte die Gruppe aus Bürgerinnen und Bürgern sowie weiteren Teilnehmern der Initiative auf einen kleinen Rundgang durch den Höhenstadtteil. Der Weg führte zunächst zu einer Stelle, an der ein Seniorenheim verwirklicht werden soll. Im Außenbereich der Grundschule – nächste Station unserer Begehung – zeigen sich eindrucksvoll die Ergebnisse einer Umgestaltung des Spielplatzes, der durch Spenden und aus Mittel des Ortsteilbudgets für ein weiteres Spielgerät weiter ausgebaut werden soll.

Ebenfalls viel Wert wird in Hohenwart auf die Renovierung von älteren Häusern gelegt, die schon seit sehr langer Zeit das Gesicht des Stadtteils prägen und zu dessen Identität gehören. Es ist sehr gut, dass dieses Bewusstsein eine feste Verankerung in der Bürgerschaft hat.

Besuch in Dillweißenstein.

Auch Dillweißenstein pflegt sehr anschaulich und selbstbewusst seinen dörflichen Charme, nicht zuletzt durch einen funktionierenden Gemeindemittelpunkt mit Geschäften und durch ein sehr lebendiges Vereinsleben.

Im Bürgergespräch im Restaurant Romulus und Remus hat uns dazu ein Vereinsvertreter sehr anschaulich die Leistungen im Integrationsbereich, die die Vereine hier nachhaltig ausüben, geschildert. Das sind aufopferungsvolle Leistungen, die wir gar nicht genug würdigen können und in denen besonders unsere Stadtteile sehr stark sind. Und das über die Grenzen der Stadtteile hinaus.

1 2 3 21