Archiv für Januar, 2009

Besuch beim neuen Oberbürgermeister in der Partnerstadt St. Maur

Zum Antrittsbesuch ist Bürgermeister Gert Hager zum neu gewählten Oberbürgermeister Plagnol in die Partnerstadt St. Maur bei Paris gereist. Bei gemeinsamen Gesprächen wurden vor allem Fragen der Partnerschaft erörtert.

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Außerdem konnte Bürgermeister Gert Hager einen Scheck an die französischen Freunde übergeben: Das Partnerschaftstreffen 2008 in Pforzheim wurde durch EU-Mittel gefördert, welche den teilnehmenden Vereinen in beiden Städten zugute kommen.

Neujahrsempfang der Deutsch-Griechischen Gesellschaft

Der Neujahrsempfang der Deutsch-Griechischen Gesellschaft fand am 11. Januar 2009 im Restaurant Olympia statt. In Griechenland ist es eine gute Tradition, im Rahmen des Neujahrs einen großen Neujahrskuchen zu backen und eine Münze darin zu verstecken.

Bürgermeister Gert Hager schneidet mit Soatirios Dukas

Bürgermeister Gert Hager schneidet die Vassilopita an

Der Kuchen wird dann an die Gäste verteilt. Wer die Münze findet soll das ganze Jahr über Glück haben.

Glücklicher Gewinner der Goldmünze Wieslaw Gondek

Traditionell wird der Kuchen bei der Deutsch-Griechischen Gesellschaft in Pforzheim von Frau Präsidentin Chariklia Isakidou und Bürgermeister Gert Hager angeschnitten.

Griechischer Rundtanz bei der Neujahrsversammlung

Dieser Zeremonie folgen gemeinsame griechische Tänze.

Kommentar: “Schwergewicht”

Pforzheimer Zeitung

Pforzheimer Zeitung

Kommentar von Marek Klimanski vom 4. Januar 2009:

“Das ist ohne Frage ein Paukenschlag, der Gert Hager gelungen ist. Als Erster hat der gebürtige Pforzheimer seinen Hut in den Ring geworfen und so dem politischen Geschehen in Pforzheim für die kommenden Monate seinen Stempel aufgedrückt.

Nun ist klar: Der Weg in den OB-Sessel führt nur über einen Wahlerfolg gegen den sozialdemokratischen Fachbürgermeister. Der hat mit dem Sozialsektor und den Schulen harte sachpolitische Felder beackert und andererseits im Kultur- und Sportsektor oft die Möglichkeit zum öffentlichen In-Erscheinung-treten geboten bekommen. Dass er sie ausgiebig nutzte, ist niemandem verborgen geblieben, wie sich jetzt an den Reaktionen zeigt. Hager ist definitiv ein kommunalpolitisches Schwergewicht, das nicht im Vorbeigehen zu besiegen sein wird. Auch nicht für die Amtsinhaberin, wenn sie erneut antritt. Mit einer entsprechenden Erklärung ist wohl für den Neujahrsempfang der Stadt am kommenden Wochenende zu rechnen. Und erst mit ihr wird sich entscheiden, ob Hager bleibt, was er bis dahin ist: der derzeit aussichtsreichste offizielle OB-Kandidat.

Kommentar: “Welch ein Kracher!”

Pforzheimer Kurier

Pforzheimer Kurier

Kommentar von Mike Bartel vom 4. Januar 2009:

“Dass es so schnell gehen würde, damit hatte keiner gerechnet. Wir zählen erst den zweiten Tag des Jahres. Die Silvester-Knallerei ist kaum vorbei. Da sorgt Gert Hager für den ersten kommunalpolitischen Kracher. Er will Oberbürgermeister werden.

Weniger die Tatsache an sich, als vielmehr der Zeitpunkt ihrer Bekanntgabe ist eine faustdicke Überraschung. Während sich Amtsinhaberin Christel Augenstein noch immer nicht dazu geäußert hat, ob sie wieder antreten wird, ist Hager mutig vorgeprescht. Diese Forschheit hätten ihm gewiss nicht viele zugetraut. Doch sie spricht für ihn. Und der Zeitpunkt zur Bekanntgabe seiner Kandidatur ist geschickt gewählt: Wir befinden uns in einer nachrichtenarmen Zeit. Und die Oberbürgermeisterin weilt im Ski-Urlaub. Da hat der SPD-Mann die große Bühne erst einmal für sich allein.

Zudem bringt er die Amtsinhaberin unter Zugzwang. Natürlich will nun jeder baldigst wissen, was sie vorhat und ob man weiter mit ihr rechen kann. Alle warten nun auf einer Reaktion von Christel Augenstein. Sollte sie bis dato der Ansicht gewesen sein, den Zeitpunkt zur Eröffnung des Wahlkampfs selbst bestimmen zu können, so ist sie – wie man seit gestern weiß – einem Irrtum aufgesessen. Gert Hager hat die Initiative ergriffen. Das steht einem Herausforderer gut zu Gesicht. Und lässt die Amtsinhaberin schlecht aussehen.

Doch man darf darüber hinaus nicht vergessen: Wahlen werden nicht durch den Zeitpunkt von Bewerbungen entschieden. Sondern durch die handelnden Persönlichkeiten. Da kommen sicherlich noch einige hinzu. Und natürlich werden sich die Bürger nicht nur die Gesichter der Kandidaten genauer anschauen, sondern auch deren Wahlprogramme.

Gert Hager behauptet “Pforzheim kann mehr!”. Aber mal ehrlich, wer von denen, die ihre Zukunft in der Goldstadt sehen, behaupten das nicht? Und Hager hat zehn Zukunftsthemen aufgelistet, die gleichzeitig so allumfassend und allgemein sind, dass sie jederzeit auch in jedem anderen Partei- oder Wahlprogramm stehen könnten. In seinem Brief an die Mitbürgerinnen und Mitbürger schreibt Hager von ungenutzten Reserven in puncto Ideenreichtum und “Mitmachen der Menschen”. Er will mehr Bürgernähe und ein stärkeres Miteinander der Gruppen und Generationen. “In Zeiten wie diesen müssen wir gemeinsam überlegen, wo unsere wahren Stärken liegen.” Es gelte, Kultur und Wirtschaft zu fördern und Arbeitsplätze für alle müssen her.

Solche Erkenntnisse und Ziele hauen einen nicht gerade vom Hocker. Aber wer so clever bei der Bekanntgabe seiner Kandidatur vorgeht, dem ist auch zuzutrauen, dass er seine Allgemeinplätze zu gegebener Zeit auf plausible und möglicherweise sogar überraschende Weise mit Leben erfüllt.

Grußwort an die Mitglieder der Löblichen Singergesellschaft von 1501 e.V.

Im Rahmen der traditionell am 6. Januar eines Jahres stattfindenden Jahreshauptversammlung der Löblichen Singergesellschaft von 1501 e.V. habe ich heute das offizielle Grußwort der Stadt Pforzheim an die Mitglieder überbracht:

Sehr geehrte Herren Obermeister,
Liebe Singer,

Seit über  5oo Jahren kümmert sich die „Löbliche Singergesellschaft von 1501″ um etwas elementar Wichtiges: um die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt. Die Singer setzen sich ein für ihre Mitbürger ohne zu fragen „was bekomme ich dafür ?”. Solch uneigennütziges, bürgerschaftliches Engagement macht eine Stadt wie Pforzheim wirklich reich und lebendig. Dafür gebührt Ihnen der Dank unserer Gesellschaft, den ich überbringen will als den Dank der Stadt Pforzheim – verbunden mit den herzlichen Grüßen von Frau Oberbürgermeisterin Augenstein und der Herren Bürgermeister Heidt und Uhlig. Selbstverständlich grüße ich Sie ebenfalls von Herzen.

Zwar geht es heute, meine sehr geehrten Herren, nicht mehr oder kaum noch um nackte, existenzielle Not wie im 16. Jahrhundert bei der Gründung der „Löblichen Singergesellschaft”. Aber dennoch gibt es auch heute eine Vielzahl von Möglichkeiten, um sich zum Wohle der Bürger einzusetzen. Und genau dies tun die „Löblichen Singer” in beispielhafter Weise. Dabei gibt es natürlich die Einzelfälle von großer materieller Not, welche immer wieder durch finanzielle Zuwendung gelindert werden kann. Es kann schon sehr nachdenklich machen, dass es in unserer eigentlich doch reichen Stadt Pforzheim „Armut” durchaus in größerem Umfang gibt.

Singer Wolfgang Stoll, ein profunder Kenner der sozialen Fragen in unserer Stadt, wird dazu nachher vortragen.

Die wertvolle Arbeit der „Löblichen” erschöpft sich aber beileibe nicht in materieller Hilfe. Ganz besonders schätze ich es, dass Sie den Menschen, welche nach eigener, freier Entscheidung in unserem schönen Pforzheim oder der nahen Umgebung leben,      – dass Sie den Menschen etwas sehr, sehr Wichtiges nahe bringen:

ihre Heimat, ihre kulturellen und historischen Wurzeln ihres Geburts- bzw. Lebensortes.

Und warum ist dies so wichtig ?

  • Kein Mensch kann in der Heimat gut leben, wenn er sie nicht kennt,
  • Kein Mensch wird sich mit seiner alten oder neuen Heimat identifizieren, wenn er zu wenig darüber weiß,
  • Kein Mensch wird sich für die Mitbürger einsetzen, wenn er sie und ihre Herkunft nicht kennt.

Gerade in unserer Stadt Pforzheim, in welcher rund ein Drittel der Bürger Migranten sind, ist dies von besonderer Bedeutung.

Und in Zeiten wie diesen – in einer globalisierten Welt – muss „Heimat” für jeden von uns wieder eine positive Einschätzung bekommen: Heimat als Lebensmittelpunkt, als sicherer Halt.

Nur so kann das so dringend notwendige „Wir”-Gefühl, das Miteinander entstehen. Und genau das brauchen wir für die Zukunft Pforzheims!

Dafür tun die „Löblichen Singer” vieles: Matineen, Ortsteil-Spaziergänge, die Erinnerung an Johannes Reuchlin aber auch die sehr aktive Begleitung der „Aktion Stolpersteine” seien dafür als Beleg genannt.

Zudem opfern die Aktiven im Vorder- und Hintergrund etwas ganz Kostbares – ihre Zeit. Allein dafür gebührt Ihnen herzlichster Dank. Sie sind Stadtgestalter und aktive Bürger zugleich.

Wenn es uns gemeinsam gelingt, dieses bürgerschaftliche Engagement für andere zum Vorbild werden zu lassen, dann ist mir um die Zukunft unserer aller Heimatstadt nicht bange.

Unsere Stadt, unser Pforzheim hat dies mehr als verdient – machen Sie weiter so !

Vor Ort: Bürgergespräch im SPD-Ortsverein Pforzheim Nordwest

18. März 2009
19:30bis21:00

Vor Ort möchte ich mit Mitgliedern des SPD-Ortsvereins Pforzheim Nordwest über kommunale Themen ins Gespräch kommen. Der Veranstaltungsort ist noch nicht festgelegt und wird an dieser Stelle nachgereicht.

Gert Hager tritt an: Pforzheim kann mehr!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger !

Wir in Pforzheim erleben seit Jahren tiefgreifende Veränderungen unserer Lebensumstände: am Arbeitsplatz, in den Familien, in unseren Ortsteilen. Die Krise der Weltwirtschaft wird uns noch mehr abverlangen: Bei der Sicherung unserer heimischen Wirtschaft, beim Ringen um eine gute Bildung und Ausbildung für unsere Kinder, bei der Integration der vielen Menschen, die zugewandert sind und für die Pforzheim zur Heimat geworden ist.

In Zeiten wie diesen müssen wir gemeinsam überlegen,  wo unsere wahren Stärken in Pforzheim liegen und wo wir jetzt als erstes anpacken.

Ich glaube eine der großen ungenutzten Reserven unserer Stadt ist der Ideenreichtum und das Mitmachen der Menschen – in all ihrer Vielfalt der Talente und des Herkommens.

  • Dazu brauchen wir mehr Bürgernähe und wir müssen die Heimatverbundenheit vor Ort besser würdigen.
  • Dazu brauchen wir mehr Miteinander der Gruppen und der Generationen.
  • Dazu brauchen wir einen Oberbürgermeister,
    • der für alle da und der für alle zu sprechen ist;
    • der gerade in schwierigen Zeiten weiß, wo in Pforzheim Potentiale zu heben sind;
    • der die Verwaltung nach vorn orientieren kann;
    • der ein guter Partner der heimischen Wirtschaft ist;
    • der die Kraft und die Kräfte unserer Stadt zusammenführen kann.

Ich will für Sie dieser Pforzheimer Oberbürgermeister sein und bitte um Ihr Vertrauen und um Ihre Unterstützung bei der Wahl, die in diesem Jahr ansteht.

Viele von Ihnen kennen mich seit 2003 als Bürgermeister für Schulen, Soziales, Kultur und Sport. Viele von Ihnen, quer über alle Parteien, Konfessionen und Gruppen hinweg, haben mich in den vergangenen Wochen zur Kandidatur aufgefordert und dabei ihre Hilfe angeboten.

Ich werde kandidieren und ich will mit möglichst vielen von Ihnen in den kommenden Wochen und Monaten über unsere gemeinsame Zukunft in Pforzheim reden, Ihre Fragen und Vorschläge aufnehmen und mit Ihnen über meine Vorstellungen diskutieren.

  • Ich werde in alle Ortsteile zu Ihnen kommen.
  • Ich werde im Internet unter dieser Web-Adresse die Diskussionsplattform „Pforzheim kann mehr“ einrichten, an der Sie sich aktiv beteiligen und unser Pforzheimer Stadt- und Zukunftsgespräch verfolgen können. Hier finden Sie auch meinen Lebenslauf, die zehn Zukunftsthemen für Pforzheim, über die ich mit Ihnen sprechen will und alle Termine, die für diese Diskussion wichtig sind.

Damit will ich bei möglichst vielen von Ihnen Lust zum Mitmachen und Mitdenken wecken. Und Sie werden sehen: Der Oberbürgermeister von Pforzheim muss zuhören können und er wird lernfähig sein.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

als gebürtiger Pforzheimer weiß ich: Trotz aller Heimatliebe haben wir Pforzheimer und Pforzheimerinnen unseren eigenen Kopf, wir pflegen gern unsere unterschiedlichen Erfahrungen und Vorstellungen und wir lieben es mitunter, Einzelkämpferinnen und Einzelkämpfer zu sein.
In Zeiten wie diesen sollten wir uns das nicht länger leisten.
Deshalb sage ich:

Pforzheim kann mehr!
Wir in Pforzheim werden das gemeinsam beweisen!

Mit den besten Wünschen für Sie im Neuen Jahr,
für unser Pforzheim.

Ihr
Gert Hager

Übrigens, von meiner Frau und meinem Sohn soll ich Ihnen sagen, dass sie beide meine Kandidatur gut finden und mich nach Kräften unterstützen werden.