Archiv für Mai, 2009

Verlegung von Stolpersteinen in Pforzheim

Am 28. Mai 2009 werden zu den bereits 13 in Pforzheim verlegten Stolpersteinen 19 weitere Stolpersteine verlegt, als weitere Bausteine zu einem dezentralen, in ganz Europa verteilten Kunstprojekt von Gunter Demnig, das an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern soll.

Der Stolperstein Nummer 31 wird um 12 Uhr in der Jahnstraße verlegt und erinnert an Louis Daube, geb. 27. April 1873, Jude, wohnhaft zuletzt in Pforzheim in der Jahnstraße 33, am 22. Oktober 1940 nach Gurs deportiert.

Pate für diesen Stolperstein sind Sabine und Gert Hager, die beide der Verlegung des Stolpersteines beiwohnen werden.

Gert Hager trägt als Kulturbürgermeister, Vorstand der Löblichen Singer und Privat zusammen mit seiner Frau Sabine die Aktion Stolpersteine mit und hat privat die Patenschaft für den Pforzheimer Stolperstein 31 übernommen. Von links nach rechts: Gert Hager, Martin Schäfer, Dekan i.R. und Claus Kuge, Obermeister der Löblichen Singer.

Gert Hager trägt als Kulturbürgermeister, Vorstand der Löblichen Singer und Privat zusammen mit seiner Frau Sabine die Aktion Stolpersteine mit und hat privat die Patenschaft für den Pforzheimer Stolperstein 31 übernommen. Von links nach rechts: Gert Hager, Martin Schäfer, Dekan i.R. und Claus Kuge, Obermeister der Löblichen Singer.

OB Kandidat Gert Hager stellte sich den Fragen der Eutinger Bürger

Am Freitag, 22. Mai war OB Kandidat Gert Hager im Gasthaus Bären und erläuterte sein Wahlprogramm. Wohin soll sich Pforzheim in den nächsten acht Jahren entwickeln und was wären die Schwerpunkte eines Oberbürgermeisters Gert Hager.

Bei angenehmer Atmosphäre ging Gert Hager sehr intensiv auf die Bereiche Wirtschaft und Arbeitsplätze ein. Die Wirtschaft soll florieren und genügend Arbeitsplätze bieten, Pforzheim soll als attraktive Stadt wahrgenommen werden. Hierzu ist es erforderlich, dass die Wirtschaftsförderung neu aufgestellt werden muss. Alle müssen an einen Tisch und an einem Strang ziehen – IHK, Handwerkskammer, Verbände und Freie Berufe. Chancen für eine zukunftsorientierte Wirtschaft in Pforzheim sieht Gert Hager vor allem in der Feinwerk- und Anlagentechnik, Mikrosysteme, der Nanotechnologie und der Kreativwirtschaft. Größere Aufmerksamkeit soll aber auch dem Einzelhandel in der Innenstadt geschenkt werden. Auch die traditionelle Schmuck- und Uhrenindustrie muss erhalten bleiben. Schmuck ist für Pforzheim ein einzigartiges Merkmal, das herausgehoben werden muss. Pforzheim hat jedoch ein Strukturproblem, das dazu führt, dass bei den gemeldeten Arbeitslosen fast zwei Drittel Langarbeitszeitlose sind.

Ein weiterer Schwerpunkt in den Wahlperspektiven ist die Bildung und die Ausbildung. Das Ganztagesangebot in allen Schularten muss weiter ausgebaut werden. Wir brauchen auch mehr Betreuungsplätze im Kleinkindalter, damit Eltern Beruf und Kinderbetreuung vereinbaren können. Die Ausbildung unserer Jugendlichen muss gewährleistet werden, damit der Start in ein eigenverantwortliches Leben möglich ist. Die Verzahnung zu unserer Hochschule muss weiter ausgebaut werden, damit wir viele Absolventen hier halten können und ihnen Möglichkeiten eröffnen eine Existenzgrundlage aufzubauen.

Das Verkehrsproblem wurde angesprochen. Um hier zu einer befriedigenden Lösung zu kommen, ist die Westtangente mit beiden Abschnitten eine unabdingbare Voraussetzung. Gert Hager will als Oberbürgermeister dieses Projekt voranbringen. Durch die topographische Lage von Pforzheim mit Hügeln, Tälern und Flüssen ist es sehr schwierig ein Netz von Vorbehaltsstraßen (Straßen, die bei den Ampelschaltungen Vorrang haben) einzurichten. Aber auch daran muss gearbeitet werden.
Ein weiterer Punkt, den Gert Hager herausgehoben hat, ist die herausragende Arbeit, die durch ehrenamtliche Tätigkeit in den Vereinen gemacht wird. Gerade auf unsere Vereine werden in den kommenden Jahren mit der Einführung der Ganztagesschulen und mit dem demographischen Wandel große soziale Veränderungen zukommen. Deshalb soll im Rathaus für das Ehrenamt eine zentrale Anlaufstelle geschaffen werden.

Die Finanzen der Stadt dürfen natürlich nicht aus den Augen verloren werden. Äußerste Sparsamkeit ist weiterhin erforderlich, dennoch müssen Spielräume, wie z.B . durch Förderung von Stiftungen genutzt werden um unsere Stadt stark und lebendig zu halten. Mit Gert Hager als Oberbürgermeister wird das Geld der Bürger dort angelegt, wo es auch erarbeitet wurde, d.h. in Pforzheim und der Region. Eine klare Absage wurde exotischen Geldanlagen erteilt.
Auf die Frage, wofür setzt sich ein OB Hager für Eutingen ein , wurde der Ausbau der Ganztagesbetreuung an der Karl-Friedrich-Schule und der Bau der Sporthalle genannt. Eine wohnortnahe Versorgung für unsere Senioren und Familien muss gewährleistet bleiben. Zudem sollen die Ortsverwaltungen durch ein kleines Budget erhalten und gestärkt werden. Zum Abschluss der Veranstaltung wünschten die Eutinger Bürger Gert Hager viel Erfolg bei der Wahl am 7. Juni.

Zweites Stadtgespräch zum Thema “Handel & Wandel – Stadtkultur bewegt!”

Rund 100 interessierte Bürgerinnen und Bürger fanden am Montag den Weg in den wohltemperierten Saal 5 des Rex Filmpalastes zum zweiten Stadtgespräch von Gert Hager mit dem Thema “Handel & Wandel – Stadtkultur bewegt!” Eingeladen hatte ich hierzu Dieter Kosslick, gebürtiger Pforzheimer und Macher der Berlinale, Jan Friso Meyer, über 30 Jahre Schauspieldirektor am Stadttheater Pforzheim, Wolfgang Scheidtweiler, Brauer, Gastronom und engagierter Pforzheimer Bürger, sowie Karlheinz Pfeiffer vom Musikhaus Schlaile.

Nach einem halbstündigen Impulsvortrag von Dieter Kosslick, in dem er die Wichtigkeit einer vielseitigen Kulturszene am Beispiel von Berlin nachzeichnete und unter anderem darstellte, dass die Berlinale nicht nur dem Prestige Berlins zuträglich sei, sondern der Hauptstadt unterm Strich auch ein deutliches Einnahmenplus beschert.

Zweites Stadtgespräch zum Thema “Handel & Wandel – Stadtkultur bewegt!”

(Auf dem Foto von links nach rechts: Jan Friso Meyer, Dieter Kosslick, Karlheinz Pfeiffer, Gert Hager, Wolfgang Scheidtweiler)

In der darauf folgenden Diskussion wurden die Thesen von Dieter Kosslick weiter vertieft. Jan Friso Meyer stellte überzeugend dar, dass Pforzheim eine liebenswerte Stadt mit einem beträchtlichen Kulturleben sei, die sich nicht verstecken müsse. Karlheinz Pfeiffer unterstrich diese Erfahrungen und führte aus, dass die aktive Teilnahme an einer Kulturszene und auch das Musizieren an sich sich positiv auf das Sozialverhalten und die Intelligenz von Kindern auswirke. Wolfgang Scheidtweiler berichtete aus seinen Erfahrungen davon, wie er zusammen mit seiner Frau als Nicht-Pforzheimer nach Pforzheim kam und nicht verstehen konnte, warum viele Pforzheimer ihre Stadt nicht mögen und wie er auch Schwierigkeiten hatte, einen Küchenchef davon zu überzeugen, nach Pforzheim zu ziehen – ein Umstand, den er dadurch erfolgreich lösen konnte, in dem er den besagten Küchenchef nach Pforzheim einlud und ihn in die herrliche Landschaft entführte.

Zweites Stadtgespräch zum Thema “Handel & Wandel – Stadtkultur bewegt!”

Die musikalische Unterhaltung übernahm Liedermacher Dieter Huthmacher mit seinen einzigartigen und nachdenklichen mundartlichen Liedern.

Spargelschälen auf dem Wochenmarkt

Ein besonderes Highlight erwartete heute die Besucher des Pforzheimer Wochenmarktes, denn Käufer von frischem Spargel durften sich ihr leckeres Stangengemüse gegen eine kleine Spende von den OB-Kandidaten schälen lassen, was auch zahlreich bei guter Stimmung in Anspruch genommen wurde – der Berg an Geschältem beweist dies eindrucksvoll.

Spargelschälen auf dem Wochenmarkt

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Zusätzlich wurde von Koch Roy Kieferle und dem Boxer René Weller in einer gewaltigen Pfanne eine frische Spargelsuppe aufgesetzt, die in vielen Portionen ebenfalls zum guten Zweck verkauft wurde. Alle Einnahmen gehen an die Aktion “Menschen in Not” der Pforzheimer Zeitung.

Spargelschälen auf dem Wochenmarkt

Bei dieser Gelegenheit wurde heute mit einem Fest auch der Name des Maskottchens des Pforzheimer Wochenmarktes enthüllt, das wir auch auf unseren Schürzen trugen: Frau Wöchele begrüßt Sie nun mittwochs und samstags auf dem Wochenmarkt am Turnplatz.

Spargelschälen auf dem Wochenmarkt

Festbankett 100 Jahre Spielvereinigung Dillweißenstein

5. Mai 2009
19:00bis22:00

VfR-Pfingstjugendturnier

31. Mai 2009
11:00bis13:00
1. Juni 2009
13:00bis17:00

Das traditionsreiche Pfingstjugendturnier des VfR Pforzheim findet wie immer im Stadion Holzhof an der Kanzlerstraße statt.

Gespräch mit dem Elternbeirat der Kindertagesstätte der Michaelsgemeinde

28. Mai 2009
17:00bis19:00

Gesprächsinhalt ist die Situation bei den Krippenkindern zwischen 0 und 3 Jahren. Veranstaltungsort ist der Luthersaal der Michaelsgemeinde Pforzheim am Schloßberg.

Besuch der Seniorenresidenz “Goldene Pforte”

26. Mai 2009

Eröffnung der Kinderkrippe “Schatztruhe”

Noch ein kleiner Nachtrag: Am 8. Mai 2009 wohnte ich der Eröffnung der Kinderkrippe “Schatztruhe” im VolksbankHaus bei und überbrachte als maßgeblicher Vorantreiber des Projekts ein Grußwort.

Eröffnung der Kinderkrippe

Die Kinderkrippe “Schatztruhe” ist ein gemeinsames Projekt der Volksbank Pforzheim, dem Diakonischen Wert und der Ersten BürgerStiftung Pforzheim-Enz (übrigens dem ersten Projekt der Stiftung). Die Krippe soll hierbei die Betreuung von unter Dreijährigen ausbauen und junge Familien besser unterstützen.

Eröffnung der Kinderkrippe

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Das wird unter anderem durch die flexiblen Öffnungszeiten bewerkstelligt, da die Krippe von Montag bis Freitag von 6.30 bis 20.30 Uhr geöffnet ist und damit vor allem berufstätigen Familien und dem Einzelhandel in der Innenstadt entgegenkommt. Und dieses zukunftsweisende Konzept funktioniert auch, da die Krippenplätze schon vor der Eröffnung teilweise belegt waren.

Stadtgespräch II: “Handel & Wandel – Stadtkultur bewegt!”

25. Mai 2009
19:00bis22:00
Dieter Kosslick, Macher der Berlinale

Dieter Kosslick, Macher der Berlinale

Einladung zum Stadtgespräch II

am Montag, 25. Mai um 19.00 Uhr
REX Filmpalast Pforzheim, Bahnhofstraße 30

Zu meinem zweiten Stadtgespräch zum Thema “Handel & Wandel – Stadtkultur bewegt!” möchte ich Sie herzlich einladen. Folgende hochkarätige Gesprächspartner habe ich hierzu eingeladen:

  • Dieter Kosslick, gebürtiger Pforzheimer und Macher der Berlinale
  • Jan Friso Meyer, über 30 Jahre Schauspieldirektor am Stadttheater Pforzheim
  • Wolfgang Scheidtweiler, Brauer, Gastronom und engagierter Pforzheimer Bürger
Dieter Huthmacher, Liedermacher

Dieter Huthmacher, Liedermacher

Für die musikalische Unterhaltung habe ich den bekannten und geschätzten Liedermacher Dieter Huthmacher engagieren können.