Diskussionsrunde zum Thema “Wertewandel – Jung und Alt miteinander”

Am gestrigen Freitag habe ich zu einer Diskussionsrunde zum Thema “Wertewandel – Jung und Alt miteinander” eine Reihe von jüngeren und älteren Menschen in mein Infobüro eingeladen, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen – was uns durch gemeinsame Arbeit auch zu einem greifbaren Arbeitspapier geführt hat.

Diskussionsrunde zum Thema

Mit diesem Treffen wollte ich konkret an die Veranstaltung mit Dieter Kosslick vom 25. Mai anknüpfen, die nach meiner Überzeugung sehr offensichtlich gemacht hat, worauf es in Zeiten wie diesen ankommt. Unsere in zwei Stunden erarbeiteten Punkte können sich meiner Meinung nach sehen lassen, darum möchte ich diese an dieser Stelle kurz mit der Abschrift unseres Arbeitspapieres skizzieren:

Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat verdeutlicht, dass der Verfall der Grundwerte und der Turbo-Kapitalismus zu Gier, einer Raffke-Mentalität und ausgeprägtem Egoismus führen. Dagegen ist in der Bevölkerung eine großer Abscheu zu spüren. Bei sehr vielen meiner Gespräche bin ich darauf aufmerksam gemacht worden.

Ich begrüße außerordentlich den aufkeimenden Wertewandel wieder hin zu unseren alten Tugenden der abendländischen Kultur: Geborgenheit, Familiensinn, Solidarität, Zuverlässigkeit, Aufrichtigkeit, Faires Miteinander, Vorbildfunktion, Kaufmännische Ehrlichkeit.

Einer meiner zentralen Ziele ist es, dass ein Ruck durch die Stadt geht. Ich will als Motor eine Bewegung initiieren hin zu Glaubwürdigkeit, zur Betonung menschlicher Werte – ganz im Sinne unseres Bundespräsidenten. Eine solche Initiative ist gerade in Zeiten wie diesen dringend geboten.

Die Finanzsituation der Kommunen ist zum Teil sehr kritisch. Bei den Ländern und dem Bund sieht es nicht viel besser aus. Die Herausforderung heißt deshalb: Konsequentes Zusammenstehen, Gemeinsinn vor Egoismus. Also: Zupacken, Probleme anpacken, sichtbar persönlich mitmachen, Vertrauen schaffen, Mitmenschlichkeit betonen.

Ich werde umgehend eine Gruppe einberufen, die sich intensiv mit diesem Thema auseinandersetzt. Wir werden hierbei zusammentragen:

  • Welchen Beitrag kann die Kommune beisteuern?
  • Welchen Beitrag leisten die sozialen Träger?
  • Wie werden die alten Werte in unseren vielen Vereinen umgesetzt?
  • Was wird in unseren Pforzheimer Schulen bereits angepackt?
  • Was wird in dieser Richtung schon in den Kindertagesstätten getan?

Aus dieser Zusammenstellung an Erfahrungen müssen wir gemeinsame Wege entwickeln, den alten Werten zum Durchbruch in breiten Bevölkerungsschichten zu verhelfen.

Ziel ist es,

  • ein neues und intensives Miteinander der Generationen anzustoßen,
  • Unterstützungen und Hilfen zielgerichtet einsetzen zu können,
  • das ehrenamtliche Engagement weiter zu fördern.

Wer meine Wahlkampfbroschüre gelesen hat, wird festgestellt haben, dass eine meiner zentralen Botschaften für die Zukunft ist: Gemeinsam Handeln – zusammenführen.

Dass ich aus tiefer Überzeugung handele, das zeigt meine jahrelange erfolgreiche Arbeit im Schul-, Sozial-, Kultur- und Sportdezernat.

Eine Reaktion

Aktion Pro Innenstadt | Gert Hager - Pforzheim kann mehr. Machen!  on Juni 26th, 2009

[...] Innenstadt, weitere Begrünungen. Wir werden diese Ideen allesamt sammeln und, ähnlich wie bei der Diskussionsrunde zum Wertewandel vor drei Wochen, diese in ein Arbeitspapier aufnehmen, das als Grundlage für vertiefende [...]

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