Dritter Reuchlin-Ritt im Schloßkirchenpark
Ein mittelalterliches Spektakel der besonderen Art stellte der Reuchlin-Ritt dar, der zum dritten Male zu Ehren des berühmten Sohnes und des Humanisten in Pforzheim veranstaltet wird. Gleich zwei Gruppen mit Roß, Reiter und Fuhrwerken machten sich von der Katharinentaler Senke respektive vom Reiterhof des Pforzheimer Reitervereins im Altgefäll auf den Weg und trafen gegen 18 Uhr im Schloßkirchenpark unter den Böllerschüssen der “Grausamen Barbara II” der Belrem-Gilde ein.
Den Schloßkirchenpark hatten emsige Helfer in der Zwischenzeit zu einem mittelalterlichen Veranstaltungsort umdekoriert: An Verpflegungsständen wurde Gegrilltes, Schmalzbrote und andere Spezialitäten (sogar ein “Reuchlinbier” der Pforzheimer Brauerei Ketterer) feilgeboten, die Freie Ritterschaft Baden stellte mit Schwertkämpfen, Tänzen und Spielen die mittelalterliche Kultur nach. Die passende musikalische Unterhaltung übernahmen die Belrem-Gilde und der 1. Fanfarenzug Pforzheim, sowie eine Reihe von Musikern.
Da von Seiten der Löblichen Singer gebeten wurde, “gewandet wie anno domini zu erscheinen”, stattete mich die Belrem-Gilde mit einem mittelalterlichen Anzug aus.
Im Bild: Claus Kuge (Obermeister der Löblichen Singer), meine Frau und ich.
Zugegeben, das Mobiltelefon passte nicht ganz zum Gewand, es gab jedoch keine berittenen Boten, die meine dringende Depesche hätten überbringen können.









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