Projekt Papierfabrik erhält Zuschlag für drei Jahre Bundesfördermittel
Das Pforzheimer Projekt “Genossenschaftliche Wege der Stadtentwicklung” bekommt Rückenwind. Konkret: die Papierfabrik in Dillweißenstein erhält für die nächsten drei Jahre einen Zuschuss aus dem Bundesprogramm “Nationale Stadtentwicklungspolitik”.
Wie der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende, Stadtrat Jens Kück in einer Presseerklärung mitteilt, konnte er auf seine Recherche hin von MdB Katja Mast erfahren, dass der Pforzheimer Antrag ausgewählt worden ist und einen Zuschlag bekommen hat. “Das freut uns sehr”, kommentiert der engagierte Planer, “werden doch damit die jahrelangen Bemühungen von Pforzheimer Bürgern belohnt. Ihnen gebührt Dank und Anerkennung.”
Katja Mast, SPD-Bundestagsabgeordnete für die Menschen aus Pforzheim und dem Enzkreis, hat von Anfang an das neue Nutzungskonzept für die Papierfabrik unterstützt und hat sich in Berlin stark gemacht, dass Pforzheim den Zuschlag erhält. Sowohl das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung als auch die Koordinierungsstelle für die Projektförderung an der TU Darmstadt halten das Konzept einer Neugestaltung des Geländes der ehemaligen Papierfabrik für überzeugend und zukunftsweisend.
Im Juli soll der Zuwendungsbescheid kommen, damit die Fördergelder gleich abgerufen werden können. Aus der Gewerbebrache kann dann ein neues soziales und kulturelles Zentrum entstehen. Damit verbunden sind neue Angebote für das Handwerk und gewerbliche Betriebe. Die Wiederbelebung des alten Industriegeländes kann einen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung leisten. Mit derartigen Maßnahmen wird das Prinzip Innenentwicklung vor Außenentwicklung in der Stadtplanung konkret umgesetzt. Die ökologischen wie städtebaulich-funktionellen Vorteile liegen auf der Hand.
Die gute Vorbereitung und Kooperation im Dezernat von Herrn Uhlig hat gefruchtet. Die Bevölkerung von Dillweißenstein darf sich mit den Initiatoren freuen und Anteil an der Umgestaltung haben.


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