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42. Karl-Heinz-Sass-Gedächtnisturnier der Rollstuhlbasketballer

Am vergangenen Wochenende fand in der Sporthalle der Ludwig-Erhard-Schule die 42. Auflage des Karl-Heinz-Sass-Gedächtnisturnieres der Rollstuhlbasketballer statt. Dieses Turnier wird jährlich zum Gedenken an den Sportler Karl-Heinz Sass veranstaltet, der 1964 bei den Paralympischen Spielen in Tokio eine Goldmedaille im Schwimmen errang und später bei einem tragischen Verkehrsunfall in Pforzheim ums Leben kam.

Dieses Jahr spielten vier Mannschaften aus Essen, Pirmasens, Langensteinbach und Pforzheim um den begehrten Wanderpokal und ermittelten den Sieger in sechs Punktspielen. Wie im Vorjahr war dies die Mannschaft aus Langensteinbach, gefolgt von Essen, Pforzheim und Pirmasens.

42. Karl-Heinz-Sass-Gedächtnisturnier der Rollstuhlbasketballer

42. Karl-Heinz-Sass-Gedächtnisturnier der Rollstuhlbasketballer

Der Sport des Rollstuhlbasketballs hat übrigens mehr mit dem “echten” Basketball zu tun, als man landläufig glaubt. Jede Mannschaft stellt fünf Spieler, es wird mit dem gleichen Ball und mit der gleichen Korbhöhe gespielt. Rollstuhlbasketball ist hier insofern deutlich anspruchsvoller, da die Spieler mit dem Ball und mit ihrem Rollstuhl buchstäblich alle Hände voll zu tun haben. Dazu kommt, dass das Anvisieren des Korbes erheblich genauer passieren muss, als bei “Fußgängern”. “Fußgänger” gibt es übrigens auch aktiv im Rollstuhlbasketball, denn mit der funktionalen Klassifizierung wird der Grad einer Behinderung in den Mannschaftsaufbau einbezogen. In diesem Punktesystem erhalten Spieler mit geringeren Einschränkungen in den Beinen und in der Rumpfmotorik eine höhere Punktebewertung. Bei der Mannschaftsaufstellung muss darauf geachtet werden, dass eine Gesamtzahl von 12 Punkten nicht überschritten wird.

42. Karl-Heinz-Sass-Gedächtnisturnier der Rollstuhlbasketballer

42. Karl-Heinz-Sass-Gedächtnisturnier der Rollstuhlbasketballer

In Sachen Spieleifer und Professionalität gibt es hingegen überhaupt keinen Unterschied zu den “echten” Basketballern. Das Spieltempo ist unglaublich rasant und nur selten werden die 24 Sekunden, die eine Mannschaft für einen Angriff zur Verfügung hat und die automatisch heruntergezählt werden, auch voll ausgeschöpft oder gar überschritten.

Gert Hager Brief vom Montag, 22. Juni

Pforzheim entscheidet!Liebe Pforzheimerinnen,
liebe Pforzheimer!

„Den Überraschungseffekt dieser Stadt wird die äußerst negative Bilanz der Gewerbesteuer von 2009 erbringen.“ Das schreibt der Büchenbronner Unternehmer Herbert Richter in einem Wahlwerbebrief „an die Adressen aller Pforzheimer Bürger“.

Seine schlimme Voraussage wird höchstwahrscheinlich eintreffen. Das ist schlimm für die Handlungsfähigkeit unserer Stadt. Das ist schlimm für uns alle.

Was empfiehlt uns aber der von allen geschätzte, renommierte und engagierte Unternehmer als sein Patentrezept dagegen: Alle Pforzheimer sollen wieder eine Frau als Oberbürgermeisterin wählen! Um eine „Evastochter im höchsten Amt unserer Stadt zu haben.“ Warum? Damit sie „ihre Erfolgsserie für die nächsten 8 Jahre weiterführen darf.“

Ich sage: In einem hat Herbert Richter, ganz sicher recht: Am kommenden Sonntag, also am 28. Juni, entscheiden Frauen und Männer darüber:

  • Wollen wir diese „Erfolgsserie“ wirklich fortsetzen oder stemmen wir uns gemeinsam mit frischer Kraft gegen die Krise?
  • Wollen wir die ernste Situation in Pforzheim weiter schön reden oder packen wir in der Wirtschaftsförderung, in der Innenstadt, beim Verkehr endlich gemeinsam an?

Ob Mann oder Frau, Sie wissen es, ich weiß es: Wenn Arbeitsplätze und Steuern weg brechen, hilft keine Lobhudelei und kein Süßholzraspeln. Da hilft nur eins: Gemeinsam anpacken, endlich an einem Strang ziehen!

Das hinzukriegen wird meine erste und wichtigste Aufgabe als Pforzheimer Oberbürgermeister sein. Noch 6 Tage bis zur Wahl: Bitte reden Sie offen und frei darüber, so wie es unsere Pforzheimer Art ist, wie es mit unserer Stadt weitergehen soll.

Meine Perspektive kennen Sie. Sie geht davon aus: Pforzheim will mehr. Und ich baue darauf: Pforzheim kann mehr.

Ich wünsche Ihnen allen einen guten Start in die Woche.

Bis morgen an dieser Stelle.

Es grüßt Sie herzlich

gh_unter

Gert Hager Brief vom Samstag, 20. Juni

Pforzheim entscheidet!Liebe Pforzheimerinnen,
liebe Pforzheimer!

„Pforzheim ist das neue Machtzentrum der Landespolitik“ schreibt die Süddeutsche Zeitung am 18.06. in München. Was steckt dahinter?

Unser Pforzheimer Gemeinderat, MdL Dr. Hans-Ulrich Rülke, ist der neue FDP-Chef im Landtag. Und MdL Stefan Mappus, derzeitiger Wahlkampf-Manager von Frau Augenstein, ist Chef der CDU-Fraktion im Landtag.

Ich sage:
Das ist gut für Pforzheim!

Wir alle drücken den beiden politischen Schwergewichten die Daumen für eine erfolgreiche Arbeit.

Gerade auch für uns in Pforzheim!

Bis zum 28. Juni sind die beiden Wahlkämpfer aus Stuttgart allerdings damit beschäftigt, Pforzheim mit Großplakaten und mit neuen Fotos ihrer gemeinsamen Kandidatin voll zu pflastern.

Hilft das Pforzheim wirklich weiter?

Wir brauchen am 28. Juni eine klare Entscheidung:

  • Wählen wir Vergangenheit oder wählen wir Zukunft und frische Ideen?
  • Helfen uns all die Großplakate oder entscheiden wir uns für das „Bohren dicker Bretter“?
  • Sie wissen, wofür ich stehe. Als Oberbürgermeister erwarte ich nach der Wahl von den beiden Wahlhelfern aus Stuttgart tatkräftige Hilfe für unsere Stadt Pforzheim: für Wirtschaft, Hochschule, Schulen, Verkehr.

Sie wissen es, ich weiß es und die beiden wissen es genauso gut wie wir alle:

Pforzheim will mehr. Pforzheim kann mehr.

Lassen Sie es uns endlich gemeinsam anpacken. Darum kümmere ich mich im Interesse aller Menschen, die hier wohnen und arbeiten.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

Bis Montag an dieser Stelle.

Es grüßt Sie herzlich

gh_unter

Gert Hager Brief vom Freitag, 19. Juni

Pforzheim entscheidet!Liebe Pforzheimerinnen,
liebe Pforzheimer!

Gestern fiel mein Blick auf den ADAC Wanderführer Nordschwarzwald 2009. Auf dem Titelblatt sind die Namen aller Städte aufgeführt, die wichtig sind. Der Name Pforzheim fehlt.

Ich frage:

  • Haben wir kein lohnendes Tourismus-Angebot für über 16 Millionen ADAC-Mitglieder?
  • Sind wir nicht das stolze Oberzentrum der Region mit einem einzigartigen Drei-Sparten-Theater, dem Kulturhaus Osterfeld und vielfältigen Kulturangeboten?
  • “Tue Gutes und rede darüber!“ Diesen Satz lernen bereits die Studenten des ersten Semesters an unserer Hochschule. Sie lernen auch folgenden Satz: „Wer nicht wirbt stirbt.“ Wer also schläft hier einen Dornröschenschlaf, wenn es um unseren Bekanntheitsgrad geht?

Sie wissen es, ich weiß es!

  • Unsere Naturlage mit drei Flüssen ist unbezahlbar.
  • Wir haben mit dem Reuchlinhaus das einzige Schmuckmuseum der Welt.
  • Die Schmuckwelten sind ein europaweit einzigartiges Erlebnis- und Einkaufszentrum im Herz der Goldstadt.
  • Als Teil des Black Forest sind wir weltbekannt. Das Eingangstor zum Westweg durch den Schwarzwald von Pforzheim nach Basel heißt Goldene Pforte.

Wir haben Einzigartiges und viel zu wenige wissen es!

Deshalb müssen wir unser Citymarketing zum nationalen Stadtmarketing ausdehnen und es mit dem Kulturmarketing verknüpfen. Das ist ein wichtiger Standortfaktor für die Wirtschaft, alle Bürger, Unternehmer, Dienstleister, Gastronomen, Hoteliers, Kulturschaffende, Künstler, Goldschmiede und Einzelhändler.

Touristen und Gäste bringen Leben und Umsatz in die City und lösen Leerstände auf. Unausgeführte Pläne und Themen liegen genug in den Schubladen.

Meine Perspektive von der durchgängigen Einkaufs-, Flanier- und Kultur-Meile vom Leo über den Sedanplatz bis zum möglichen Kollmar & Jourdan Kreativzentrum habe ich Ihnen vorgelegt.

Pforzheim kann mehr. Machen. Gemeinsam.

Bis Morgen an dieser Stelle.

Es grüßt Sie herzlich

gh_unter

Besuch auf der Stanztec

Am gestrigen Donnerstag habe ich im Congresscentrum der dort stattfindenden Stanztec, der Fachmesse für Stanztechnik, einen Besuch abgestattet. Die Stanztec tritt die Nachfolge der Stamping Days an, die ab diesem Jahr in Karlsruhe veranstaltet werden.

Als regional organisierte Messe war die Stanztec bereits im März komplett ausgebucht und versprach unter anderem dadurch, eine hochinteressante Messe zu werden, die den Stamping Days in nichts nachsteht. Rund 160 Aussteller stellten auf etwa 1.700 Quadratmeter ihre Produkte und Dienstleistungen aus, wobei weiterhin sehr deutlich heimische Unternehmen ausstellen. Viele Fachleute sprechen dank der starken Position der Region in Sachen Stanztechnik in Anlehung des US-amerikanischen Silicon Valleys vom “Stanztec Valley”. Gleich 24 Welt- und Europa-Neuheiten konnten auf der Stanztec vorgestellt werden.

So hat es mich besonders gefreut, so regional beheimatete Unternehmen wie Heimerle+Meule, Prym Inovan, Kleiner, AMI Doduco oder Zyco Electronics auf ihren Ständen zu besuchen und mit den Verantwortlichen zu sprechen. Viele Unternehmen verspüren eine erkennbare Aufbruchstimmung und mehr Kundenkontakte, die vor allem deutlich konkreter Natur waren. Eine anziehende Auftragslage führt inzwischen dazu, dass einige Unternehmen begonnen haben, ihre Mitarbeiterschaft wieder aus der Kurzarbeit zurückzuholen, da bestimmte Produkte im Sortiment wieder stärker gefragt werden, als noch vor kurzem prognostiziert.

Generell war die Zufriedenheit von Ausstellern und Besuchern der Stanztec hoch, was vor allem dem hochwertigen Mix aus regionalen Ausstellern und einer überdurchschnittlich hohen Zahl an Fachbesuchern zu verdanken ist. Der regionale Charakter der Stanztec ermöglicht dann auch so interessante Angebote wie einem Shuttle-Service zu den regionalen Produktionsstätten der Aussteller, mit dem Kundenkontakte sehr effektiv vertieft und Projekte konkretisiert werden können.

Eine nicht sehr rühmliche Visitenkarte haben wir als Messestandort leider unmittelbar nach der Stanztec abgegeben: Transportfahrzeuge, die zum Messeabbau vorübergehend direkt am Vorplatz des Congresscentrums abgestellt waren, erhielten vom Gemeindevollzugsdienst eine kostenpflichtige Verwarnung. Das hätte nicht nötig sein müssen; auch daran haben wir zukünftig zu arbeiten.

Gert Hager Brief vom Donnerstag, 18. Juni

Pforzheim entscheidet!Liebe Pforzheimerinnen,
liebe Pforzheimer!

Versprechen müssen Männer und Frauen einhalten – oder erst gar nicht abgeben. Dies bringen wir schon unseren Kleinsten bei.

Warum, so fragen Sie zu Recht, soll das nicht auch für einen OB gelten?

Es ärgert Sie und es ärgert mich, wenn gerade in Zeiten des Wahlkampfs Versprechen gegeben werden, die dann später nicht gehalten werden:

Versprechen Nr. 1: Die Westtangente kommt!
Gehalten? Nein.
Wieder nichts passiert. Und dies, obwohl in den abgelaufenen acht OB-Jahren zusätzlich ein Verkehrsminister aus Pforzheim in der Landesregierung von Baden-Württemberg regiert hat.

Versprechen Nr. 2: Grüne Welle!
Gehalten? Nein.

Zehntausende PKW-, LKW-, Bus- und Lieferwagen-Fahrer ärgern sich vor allem werktags darüber.
Gefährliche Situationen, Stress, unnötige zusätzliche Abgase tagaus tagein.
Darüber ärgere auch ich mich täglich auf dem Weg zur Arbeit und zurück. Genauso wie Sie.

Nr. 3: Das jüngste Versprechen:
Den Verkehr um die Baustellen im Areal Bleichstraße, KF, Goethestraße, Jahnstraße, Sedanplatz, Dillsteiner Straße, Weiherstraße flüssiger machen.
Gehalten?

Deshalb müssen wir uns alle am 28. Juni entscheiden.

  • Wollen wir in dem Stil weiter machen oder setzen wir
    auf eine machbare Perspektive
    auch beim Verkehr.
  • Setzen wir weiter auf Versprechungen oder packen wir
    die Aufgaben realistisch an.

Meine Vorschläge dazu liegen Ihnen vor.

Sie sind machbar und realistisch. Sie wissen es, ich weiß
es: Pforzheim kann mehr!

Einen guten Tag und bis Morgen an dieser Stelle.

Es grüßt Sie herzlich

gh_unter

Seniorentag auf der Pforzemer Mess

Wie jedes Jahr zur Pforzemer Mess ließ ich es mir auch dieses Jahr nicht nehmen, am Seniorentag an der Senioren- und Behindertenbetreuung teilzunehmen. Dieser traditionelle Seniorentag wird von der Marktverwaltung organisiert und von den Schaustellern der Pforzemer Mess in der Form unterstützt, dass alle Teilnehmer von den Schaustellern herzlich eingeladen werden. “Herzlichkeit” ist dabei das zentrale Element, denn alle teilnehmenden Schausteller sind sich den Emotionen bewusst, die dieser Besuch bei den meisten Senioren und behinderten Menschen auslösen – für viele dieser Menschen ist der Messe-Besuch der feste Höhepunkt des Jahres. Diese Fröhlichkeit und Aufgeregtheit zu erleben, das sind faszinierende, berührende und unvergeßliche Augenblicke im Leben.

Seniorentag auf der Pforzemer Mess

So war ich wirklich überwältigt, als ich mitbekam, was Marktmeister Marc Pfrommer und Siegbert Morlock im Vorfeld ermöglicht haben. Waren es letztes Jahr noch rund 150 Menschen, die am Seniorentag aus allen Altenheimen Pforzheims und aus Engelsbrand eingeladen wurden, so waren es dieses Jahr über 300. Das brachte auch kurzfristig den Festwirt ins Schwitzen, der noch bis kurz vorm Seniorentag erfolgreich zusätzliche Kaffeetassen organisiert hat, da er so viele Tassen nicht auf Lager hatte.

Seniorentag auf der Pforzemer Mess

Nach stärkendem Kaffee und Kuchen begann der Seniorentag im Badnerzelt sogleich mit dem Unterhaltungsprogramm und mit stimmiger Musik. Das wirkte sofort, denn zu “Und dann die Hände zum Himmel und lasst uns fröhlich sein” stiegen die Arme in die Höhe und Helmut Schott, Bewohnter im Heim am Hachel griff sich sofort Hella Marquardt, um mit ihr spontan das Tanzbein zu schwingen.

Seniorentag auf der Pforzemer Mess

Überhaupt – Hella Marquardt! Hella Marquardt, der überall in der Stadt anerkannte “gute Geist Pforzheims”, ist an der Betreuung von Senioren und Behinderten seit 1976 beteiligt – und damit seit 33 Jahren. Obgleich Hella Marquardt nicht mehr im neuen Gemeinderat Pforzheims vertreten ist, werde ich mich dafür einsetzen, dass sie auch zukünftig als Betreuerin am Seniorentag der Pforzemer Mess teilnimmt.

Seniorentag auf der Pforzemer Mess

An dieser Stelle möchte ich allen Beteiligten sehr herzlich für das Gelingen des Seniorentages danken. Dazu zählen zunächst Marktmeister Marc Pfrommer und Abteilungsleiter Siegbert Morlock für die Organisation des Seniorentages, den teilnehmenden Schaustellern für die überaus großzügige Unterstützung, den emsigen Betreuern der Heime und Einrichtungen, dem Lions-Club Pforzheim-Enz für die aktive Unterstützung in der Bereitstellung von Fahrzeugen, den ebenfalls seit Jahren beim Seniorentag mithelfenden Stadträten Ellen Eberle und Jens Kück und den vielen Pforzheimerinnen und Pforzheimern auf der Mess’, die großes Verständnis dafür hatten, dass es heute auch mal etwas länger dauern konnte.

Gert Hager Brief vom Mittwoch, 17. Juni

Pforzheim entscheidet!Liebe Pforzheimerinnen,
liebe Pforzheimer!

ich bin stolz darauf, dass unsere Heimatstadt die „Silbermedaille“ im Wettbewerb um die sichersten Städte Baden-Württembergs errungen hat. Diesen Vorsprung wollen wir im Interesse aller weiter ausbauen.

Aber: Wie Sie alle, bin ich überhaupt nicht stolz darauf –
ganz im Gegenteil – ich bin traurig, dass Pforzheim mit deutlichem Abstand das Schlusslicht aller Städte in Baden-Württemberg bei der Arbeitslosigkeit ist: mit 10,4 Prozent Arbeitslosen im Mai 2009.

Das muss sich ändern. Schnell. Jetzt und sofort. Schon lange vor der Wirtschaftskrise hat Pforzheim mit Arbeitsplätzen abgewirtschaftet!

  • Machen wir mit dieser Erfahrung in der Zukunft weiter oder bringen wir neue Ideen, die neue Arbeitsplätze schaffen und bestehende sichern jetzt auf den Weg?
  • Brauchen wir weitere und teure Fremdgutachten für die Schubladen der Chef-Etage? Oder setzen wir uns jetzt mit allen lokalen und regionalen Männern und Frauen aus der Wirtschaft, der IHK und der Handwerkskammer sofort an einen runden Tisch, um die Probleme gemeinsam zu lösen?
  • Schauen wir weiter tatenlos zu, wie potente Industrie- und Handwerks-Unternehmen ins Umland abwandern oder schaffen wir echte Rahmen-Bedingungen für neue Arbeitsplätze in Pforzheim?

Pforzheim muss sich entscheiden. Es geht am 28. Juni um mehr Zukunft als eine OB-Wahlperiode von 8 Jahren. Sie wissen es, ich weiß es: Wirtschaft und Arbeitsplätze sind Chefsache. Sicherheit ist Polizeisache. Und da sind wir gut aufgestellt.

Bis morgen an dieser Stelle

Es grüßt Sie herzlich

gh_unter

PS: Für alle die nicht bis zum 28. Juni warten wollen oder können: Ab sofort können Sie Ihren neuen OB per Brief wählen. Wo? Im Bürgercentrum, Altes Rathaus, Östliche 2, Pforzheim. Was müssen Sie dazu mitbringen? Entweder Ihren Personalausweis oder Ihre Wahlkarte.

Öffnungszeiten
Mo+Di: 07:30 – 13:00 Uhr und 14:00 – 16:00 Uhr
Mittwoch: 07:30 – 13:00 Uhr
Donnerstag: 08:00 – 12:00 Uhr und 14:00 – 18:00 Uhr
Freitag: 08:00 – 12:00 Uhr

Verleihung des Deutschen Präventionspreises an die Insel-Grundschule

Für die Insel-Grundschule gab es heute einen freudigen Tag – sie heimste einen von sechs dritten Preisen des Deutschen Präventionspreises ein und nahm diesen heute in Berlin aus den Händen von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt in Empfang. In diesem Jahr waren im Rahmen des Deutschen Präventionspreises, der vom Bundesministerium für Gesundheit, der Manfred-Lautenschläger-Stiftung und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) getragen wird, Grundschulen gefragt, zu den Themenfeldern “Gesunde Ernährung” und “Bewegung” Aktionsbeispiele aus deren Schulbetrieb einzureichen. Über 600 Schulen haben sich bundesweit an diesem Wettbewerb beteiligt.

Verleihung des Deutschen Präventionspreises an die Insel-Grundschule

Auf dem Foto: Ministerin Ulla Schmidt (mitte) übergibt den Preis an Rektorin Maria Dittmann (rechts) und den Schülern Angelo Minotta und Marie Odenthal. Margrit Schlankardt (zweite Reihe links) und Professorin Elisabeth Pott würdigen die Arbeit.

Die Insel-Grundschule hat ein überzeugendes Konzept aufgebaut, mit dem im normalen Unterricht und in klassenübergreifenden Angeboten Themen zu Bewegungsförderung, Erziehung zur guten Ernährung und Maßnahmen zur psychosozialen Gesundheit behandelt werden. Zusätzlich gibt es als nachmittägliche Angebote eine Reihe von Kooperationen mit außerschulischen Partnern, die kreative und persönlichkeitsfördernde Aktivitäten anbieten, beispielsweise Schach, Tanzen, musikalische Früherziehung oder eine Hausaufgabenbetreuung.

Verleihung des Deutschen Präventionspreises an die Insel-Grundschule

Auf dem Foto: Gert Hager im angeregten Gespräch mit Gunther Krichbaum, CDU-Bundestagsabgeordneter für Pforzheim

Verleihung des Deutschen Präventionspreises an die Insel-Grundschule

Das tolle Engagement der Schulleitung und des Kollegiums und die hervorragende Elternarbeit waren und sind ein Garant für diese hochkarätige Einrichtung. Der Deutsche Präventionspreis sorgt nun auch dafür, dass dieses innovative Konzept weiter bekannt wird. Mit dem Preisgeld von 4.000 Euro möchte die Schulleiterin Maria Dittmann das hauseigene Schulfrühstück weiter ausbauen, da immer noch viele Schüler morgens ohne ein Frückstück in die Schule kommen.

Ausgezeichnet: Ministerin Ulla Schmidt (Mitte) hat den Preis an Rektorin Maria Dittmann (rechts) und den Schülern Angelo Minotta und Marie Odenthal übergeben. Margrit Schlankardt (zweite Reihe links) und Professorin Elisabeth Pott würdigten die Arbeit.

Gert Hager Brief vom Dienstag, 16. Juni

Pforzheim entscheidet!Liebe Pforzheimerinnen,
liebe Pforzheimer!

Ihre 10 Perspektiven für Pforzheim finde ich gut, aber warum höre ich erst jetzt davon? Das fragen mich in letzter Zeit immer wieder Pforzheimer Bürger, denen das Wohl unserer Stadt am Herz liegt.

Ich antworte: In den letzten 6 Jahren war ich für Schule, Kultur, Sport und Soziales verantwortlich. Ich habe all das angepackt, über das wir jetzt in der Krise froh sind. Dem Gemeinderat und Frau Augenstein bin ich dankbar dafür, dass sie mich haben machen lassen. Sie haben mich dabei (fast) immer positiv begleitet. Jetzt aber geht es für die Stadt Pforzheim um mehr. Um viel mehr.

Wir müssen entscheiden:

  • Machen wir einfach so weiter oder trauen
    wir uns mehr zu?
  • Bleiben wir in eingefahrenen Gleisen oder
    gehen wir alle Aufgaben,
    wie z.B. unsere
    Wirtschaftsförderung, mit neuen Ideen an?
  • Warten wir auf etwas oder packen wir jetzt
    endlich unsere Chancen beim Schopf?

Die wichtigste unserer Chancen sind alle Bürger, die unsere Stadt gemeinsam nach vorne bringen wollen: Die Jungen, die hier in
der Zukunft ihr Leben verbringen werden – und die Älteren, die ihnen dabei helfen wollen, auf eigenen Beinen zu stehen. Ich habe allen meine Perspektiven dazu vorgelegt.

Als kommunaler Handwerker weiß ich, was geht und was nicht geht.

Sie und ich wissen es, Pforzheim kann mehr.

Pforzheim braucht am 28. Juni Ihre Stimme. Bis morgen an dieser Stelle.

Es grüßt Sie herzlich

gh_unter

PS: Für alle die nicht bis zum 28. Juni warten wollen oder können: Ab sofort können Sie Ihren neuen OB per Brief wählen. Wo? Im Bürgercentrum, Altes Rathaus, Östliche 2, Pforzheim. Was müssen Sie dazu mitbringen? Entweder Ihren Personalausweis oder Ihre Wahlkarte.

Öffnungszeiten
Mo+Di: 07:30 – 13:00 Uhr und 14:00 – 16:00 Uhr
Mittwoch: 07:30 – 13:00 Uhr
Donnerstag: 08:00 – 12:00 Uhr und 14:00 – 18:00 Uhr
Freitag: 08:00 – 12:00 Uhr