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Aktion Pro Innenstadt

Unter dem Thema „Pro Innenstadt“ gibt es am Freitag, den 26. Juni ab 11 Uhr im Erdgeschoss des ehemaligen SinnLeffers eine gemeinsame Aktion von Oberbürgermeisterkandidat Gert Hager und dem Unternehmerehepaar Bernhard und Rosemarie Pischzan. Darauf wurde heute in einem gemeinsamen Pressegespräch hingewiesen.

Aktion Pro Innenstadt

Auf dem Foto von links: Gert Hager, Bernhard Pischzan, Jens Kück

Immer mehr leer stehende Läden in der Innenstadt, das war der Anlass von Bernhard Pischzan, sich an Gert Hager zu wenden. Zwar betreibt Pischzan seit Jahren einen hervorragend geführten und sehr gut frequentierten Vollsortimenter mit 22.000 Artikeln auf 1.320 Quadratmeter Verkaufsfläche in bester Innenstadtlage, aber seit Monaten stehen die vier Obergeschosse des Gebäudes leer, eine Entwicklung, die nicht nur ihm Sorge bereitet und nach Aussage von Pischzan in der Form einzigartig in Deutschland ist.

Um mit Einzelhändlern und anderen Bürgern ins Gespräch zu kommen, sollen am Freitag Ideen, Vorschläge, Kritik von Bürgern vorgebracht werden können. Jung und Alt, Berufstätige und Rentner können ihre Wünsche aufschreiben. Das gilt für Pforzheimer Bürger, aber ebenso für Bewohner des Enzkreises und des Kreises Calw. Auch Touristenmeinungen sind gerne gefragt.

Als kleines Dankeschön für das Mitmachen spendiert das Ehepaar Pischzan den Ideengebern ein Getränk.

„Wir erhoffen uns davon eine Vielzahl von Anregungen, die wir auswerten und in einem Arbeitspapier zusammentragen wollen“, so Gert Hager. „Das wird Anstoß geben für eine fruchtbare Diskussion auch mit anderen Geschäftsleuten, aus der sich konkrete Maßnahmen entwickeln sollen“, ergänzte Bernhard Pischzan bei dem Pressetermin.

Hella Marquardt tritt der Wählerinitiative Gert Hager bei.

Sie war die Stimmenkönigin der Gemeinderatswahl 2004 in Pforzheim. Hella Marquardt brachte für die CDU über 28.000 Stimmen zusammen. Jetzt tritt sie offen für Gert Hager, den unabhängigen OB-Kandidaten, ein und wird ihn wählen. Auch, weil sie von der Pforzheimer CDU enttäuscht ist.

Hella Marquardt kennt Gert Hager seit seinem Amtsantritt als Sozialbürgermeister in Pforzheim im März 2003. Seit dieser Zeit arbeitet sie eng mit ihm zusammen, partei- und konfesssionsübergreifend. Sie schätzt an ihm besonders die Offenheit und seine menschliche Wärme, seine Verlässlichkeit und Aufrichtigkeit. Er lebt Tugenden vor wie Solidarität und Toleranz. „Er kümmert sich um Einzelschicksale,“ sagt sie, “egal ob Jung oder Alt, ob aus einer Selbsthilfegruppe, ob im Rollstuhl oder mit Migrationshintergrund. Das macht ihn so liebenswert und so wertvoll in unserer Gesellschaft“.

Sein Engagement ist bei Diakonie und Caritas gleichermaßen anerkannt. Für über 25.000 Kinder und Schüler trägt er Verantwortung. Mit seiner hohen Kompetenz hat er sie immer wieder unterstützen können, bei Menschen in Notlagen ebenso wie bei den Seniorennachmittagen auf der Pforzheimer Meß. Hella Marquardt hofft, dass er der neue OB für Pforzheim wird. „Er kann das – weil er mit seinen 46 Jahren kraftvoll die Probleme angeht.“

Gert Hager begrüßt 6,5 Mio Euro für Pforzheimer Hauptbahnhof

"Das ist eine sehr erfreuliche Nachricht für die Bahnreisenden nach und von Pforzheim: 6 ,5 Millionen Euro (aus dem Konjunkturprogramm und dem Modernisierungsprogramm) werden in den Pforzheimer Hauptbahnhof investiert" teilt OB Kandidat Gert Hager mit. Er begrüße diese Entscheidung außerordentlich. Sie war lange überfällig. Von vielen Bürgern sei er in den vergangenen Wochen gerade auf diese Missstände immer wieder angesprochen worden.

Die vorgesehene Modernisierung umfasse die barrierefreie Erschließung des Bahnhofes mit Aufzügen. Alles werde durch den Bund und die Bahn AG finanziert, wobei der Anteil des Modernisierungsprogrammes noch der Verhandlungen zwischen Bahn, Land und Stadt bedarf.

Als Maßnahmen werden im einzelnen realisiert:

  • die Modernisierung der Bahnsteige einschließlich zeitgemäßer Einrichtungen mit Verbesserungen des Ein- und des Ausstieges,
  • die Ausstattungen werden auf einen modernen Stand gebracht, so dass ein angenehmeres Ambiente entsteht,
  • die Zugangsbereiche werden verbessert und ebenfalls modernisiert, so zum Beispiel auch die Unterführungen. Sie erhalten neue Wandbeläge und neue Bodenbeläge. Die Beleuchtung der Unterführungen wird generalüberholt.

Gert Hager: "Wir bekommen eine deutliche Aufwertung unseres Bahnhofes. Das ist gerade als Entree in Pforzheim überaus wichtig und wird der Funktion des Oberzentrums gerecht. Es liegt voll im Interesse der Stadt. Aus diesem Grunde habe der Gemeinderat zu Recht bereits 1,3 Millionen Euro in die Finanzplanung als städtischen Anteil eingestellt."

Zwei-Stunden-Putzete in der Nordstadt

Fünf prall gefüllte Müllsäcke voller Abfall, dutzende Flaschen, sperrige Kartons sogar ganze Obststiegen mit Unrat vollgestopft, dies ist das “traurige Ergebnis” einer Müll-Sammelaktion des Einsatzteams von OB-Kandidat Gert Hager.

Zwei-Stunden-Putzete in der Nordstadt

Zwei Stunden hoben die Frauen und Männer um Gert Hager die achtlos weggeworfenen Dinge vom Boden auf. Viel lag auch in den Hochbeeten herum. Die Bürger sahen, wie vom Pfälzerplatz über die Zähringer Allee, die Kronprinzen- und Ebersteinstraße die Truppe ihre blauen Müllsäcke füllte. Lob und Dank gab es von mehreren Damen und Herren, die jedoch in gleichem Atemzug diejenigen Menschen verurteilten, die ihren Unrat einfach auf den Boden werfen. “Und wenn man diese Leute darauf anspricht, werden sie auch noch frech”, bemerkte eine Passantin.

Gert Hager freut sich über die große Resonanz auf seinen öffentlichen Aufruf zur Putzete. Dass alle OB-Kandidaten mithalfen, beweist einmal mehr, dass sein Motto voll stimmt: Pforzheim kann mehr. Machen! Gemeinsam. “Nach diesem schönen Erfolg werde ich meine Initiative wiederholen – allerdings an wechselnden Orten. Darum baten mich einige Passanten”, so ein sichtlich zufriedener Kandidat Gert Hager.

Gert Hager greift Anregung des CDU Wirtschaftsrates auf

Am Dienstag, den 2. Juni wird OB Kandidat Gert Hager mit seinem Team eine Putzete in der Nordstadt durchführen. Von 10 bis 12 Uhr wird am Pfälzerplatz der herumliegende Müll eingesammelt. Selbstverständlich kann sich jeder Bürger daran beteiligen. Allerdings müssen Handschuhe mitgebracht werden.

Mit dieser Aktion greift Gert Hager einen Vorschlag des Vorsitzenden des CDU-Wirtschaftsrates Georg Wellendorf vom 20. Mai auf. Georg Wellendorf selbst begrüßt die angekündigte Putzete von Gert Hager und freut sich über die rasche Umsetzung und seinen persönlichen Einsatz. Hager: “Nicht nur reden – sondern auch handeln bringt uns auf dem Weg für eine saubere Stadt weiter. Vielleicht können wir ja ein Signal setzen.”

Gert Hager unterstützt Vorschläge der Marktbeschicker

Als interessant und emotional innovativ bewertet Gert Hager die ihm von den Marktbeschickern für den Turnplatz vorgelegten Ideen. In einer Pressemitteilung schreibt er:

“Ich bin sehr dankbar, dass sich die seit Jahren am Turnplatz ausstellenden Marktleute so intensiv mit der Weiterentwicklung ihres Standortes auseinandersetzen. Meine Perspektive ist es, dass immer die direkt Betroffenen Menschen mit einbezogen werden, wenn es um ihre Angelegenheit geht. So habe ich es von Anbeginn konsequent in meinen Fachbereichen gehalten und genau so werde ich es auch für den Fall meiner Wahl als OB in allen anderen Bereichen tun. Gerne werde ich über eine einheitliche Platzgestaltung des Wochenmarktes reden. Logisch ist für mich die Erneuerung der Toilettenanlage, faszinierend würden eine Außenbewirtschaftung und gusseiserne Tore als Markttore wirken. Sie brächten tatsächlich ein südländisches marché Flair auf den Turnplatz.”

Gert Hager teilt die Auffassung der Marktbeschicker, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen in ein umfassendes Innenstadtkonzept passen würden. Auch könnten die Ideen in die Bewerbung zur Landesgartenschau Innenstadt eingearbeitet werden. Eine negative Auswirkung auf den
Verkehrsentwicklungsplan hingegen sei aus derzeitiger Sicht nicht auszumachen.