Rüdiger Nestler unterstützt Gert Hager

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Am vergangenen Wochenende fand in der Sporthalle der Ludwig-Erhard-Schule die 42. Auflage des Karl-Heinz-Sass-Gedächtnisturnieres der Rollstuhlbasketballer statt. Dieses Turnier wird jährlich zum Gedenken an den Sportler Karl-Heinz Sass veranstaltet, der 1964 bei den Paralympischen Spielen in Tokio eine Goldmedaille im Schwimmen errang und später bei einem tragischen Verkehrsunfall in Pforzheim ums Leben kam.
Dieses Jahr spielten vier Mannschaften aus Essen, Pirmasens, Langensteinbach und Pforzheim um den begehrten Wanderpokal und ermittelten den Sieger in sechs Punktspielen. Wie im Vorjahr war dies die Mannschaft aus Langensteinbach, gefolgt von Essen, Pforzheim und Pirmasens.
Der Sport des Rollstuhlbasketballs hat übrigens mehr mit dem “echten” Basketball zu tun, als man landläufig glaubt. Jede Mannschaft stellt fünf Spieler, es wird mit dem gleichen Ball und mit der gleichen Korbhöhe gespielt. Rollstuhlbasketball ist hier insofern deutlich anspruchsvoller, da die Spieler mit dem Ball und mit ihrem Rollstuhl buchstäblich alle Hände voll zu tun haben. Dazu kommt, dass das Anvisieren des Korbes erheblich genauer passieren muss, als bei “Fußgängern”. “Fußgänger” gibt es übrigens auch aktiv im Rollstuhlbasketball, denn mit der funktionalen Klassifizierung wird der Grad einer Behinderung in den Mannschaftsaufbau einbezogen. In diesem Punktesystem erhalten Spieler mit geringeren Einschränkungen in den Beinen und in der Rumpfmotorik eine höhere Punktebewertung. Bei der Mannschaftsaufstellung muss darauf geachtet werden, dass eine Gesamtzahl von 12 Punkten nicht überschritten wird.
In Sachen Spieleifer und Professionalität gibt es hingegen überhaupt keinen Unterschied zu den “echten” Basketballern. Das Spieltempo ist unglaublich rasant und nur selten werden die 24 Sekunden, die eine Mannschaft für einen Angriff zur Verfügung hat und die automatisch heruntergezählt werden, auch voll ausgeschöpft oder gar überschritten.

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Zu meinem ersten Stadtgespräch am vergangenen Dienstag habe ich Uwe Hück, Gesamtbetriebsrat der Porsche AG, Nicole Kälber, Geschäftsführerin des Intersport Profimarktes, und Karlheinz Blankenbach von der Hochschule Pforzheim ins Reuchlinhaus eingeladen.

Auf dem Foto (von links): Uwe Hück (Gesamtbetriebsrat Porsche AG), Nicole Kälber (Geschäftsführerin Intersport Profimarkt, Gert Hager, Karlheinz Blankenbach (Hochschule Pforzheim).
Unter meiner Moderation haben wir darüber diskutiert, wie wichtig Sport zum Ausgleich gegenüber geistig fordernden Berufen ist.
Presseartikel finden Sie, wie immer, in meinem Pressebereich als PDF-Datei zum Herunterladen.
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