Aktion Pro Innenstadt
Der Schuh der Pforzheimer in Sachen Innenstadt drückt. Eine der vordringlichsten Aufgaben der nächsten Jahre wird sein, die desolate Situation der Innenstadt anzugehen. Diese desolate Situation bildet sich aus vielen kleinen und großen Facetten, die zunächst einmal definiert werden müssen und genau zu diesem Zweck habe ich und mein Team heute zur Aktion Pro Innenstadt im ehemaligen SinnLeffers-Gebäude eingeladen, in dem sich im Untergeschoss der City-Supermarkt des Unternehmerehepaars Bernhard und Rosemarie Pischzan befindet. Beide haben sich an mich gewandt, um in einem Gespräch die Situation zu erörtern.
Schon nach kurzer Zeit waren die beiden bereitgestellte Stellwände voll mit Ideen von Passanten. Viele Ideen richteten sich erwartungsgemäß darauf, dass es in der Innenstadt mehr Einzelhandelsgeschäfte mehr geben soll und dazu alle Beteiligten an einen Tisch müssen – auch Immobilienbesitzer. Aber auch Unternehmer mit kreativen Ideen sind gefragt und hier ging mehrfach ein Lob an Herr und Frau Pischzan selbst ein, die einen Lieferservice für eingekaufte Waren betreiben und auf Wunsch die Einkäufe nach Hause liefern. Kleine Idee, große Wirkung.
Eine weitere, große Gruppe von Ideen betraf die Verkehrssituation in der Innenstadt. Es werden mehr zentral stationierte Parkplätze gewünscht und eine bessere Auszeichnung von zentralen Tiefgaragenplätzen. Weitere Themenfeld waren Ideen rund um den Busverkehr, Sauberkeit in der Innenstadt, weitere Begrünungen. Wir werden diese Ideen allesamt sammeln und, ähnlich wie bei der Diskussionsrunde zum Wertewandel vor drei Wochen, diese in ein Arbeitspapier aufnehmen, das als Grundlage für vertiefende Gespräche und Diskussionen dienen soll und wird.












Reaktionen